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Propagandareport Teil 3: Propaganda und Desinformation im Wandel – vom Fernseher zur KI, von der Zeitung in die Talkshow

Propagandareport Teil 3: Propaganda und Desinformation im Wandel – vom Fernseher zur KI, von der Zeitung in die Talkshow

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Sascha Wirsching

S. Wirsching

Filmempfehlung und Hintergrund

Dieser Film ist inzwischen über 15 Jahre alt. Doch die Manipulation durch Medien ist kein neues Phänomen – sie existierte schon früher, wenn auch mit anderen Mitteln und in anderer Form.

 

https://www.youtube.com/watch?v=4thljqBiZHM

 

Vom Ausschalten zum Ausgeliefertsein:
Die neue Unentrinnbarkeit der Manipulation

Die dahinterliegenden Mechanismen sind geblieben: Früher konnte man den Fernseher einfach ausschalten und war wieder Teil der realen Welt. Heute jedoch werden wir gezielt daran gehindert, uns vom Bildschirm zu lösen. Unaufhörlich strömen Eindrücke, Bilder, Nachrichten und Propaganda auf uns ein, sodass kaum noch Raum für echte Erholung oder Reflexion bleibt.

Die Methoden der Beeinflussung sind dieselben geblieben, ihre Wirksamkeit hat sich durch technologische Entwicklungen jedoch enorm gesteigert. Das Hitler-Zitat aus dem Filmausschnitt wirkt wie eine düstere Realität, die bis heute weiterlebt und sich in immer neuen Formen zeigt.

Anstatt Menschen zu fordern und zu fördern, werden sie heute häufig nur noch „gemästet“ – mit Inhalten, Ablenkungen und künstlichen Bedürfnissen. Das Ziel scheint zu sein, uns davon abzuhalten, unser eigenes Leben zu leben und echte, zwischenmenschliche Verbindungen zu schaffen. Wir werden zur Ressource: Viele geben freiwillig alles von sich preis, was im Hintergrund von Maschinen gesammelt wird. Menschen mit Gottkomplexen erhalten dadurch genau das, was sie wollen – die absolute Kontrolle und Manipulation.

Denn sie wissen alles über uns und können so gezielt verschiedene Gruppen in der Zukunft steuern. Sei dir dessen bewusst: Es kann dich retten, künftig mehr Zeit in echtes Wissen und eigene Erfahrungen zu investieren, anstatt dir alles von einem Chatbot oder einzelnen Menschen und Medien vorsagen zu lassen. Behalte deine Sinne. Deine Fähigkeiten. Dein Sein.

Angesichts dieser Entwicklung sollten wir uns fragen, ob wir nicht Anlass zur Scham haben – und ob es nicht an der Zeit ist, wieder Verantwortung für unser Denken und Handeln zu übernehmen, anstatt in Zukunft alles jenen zu überlassen, denen es nicht um Fortschritt, sondern nur um Kontrolle und Manipulation geht.

 

Der letzte Schritt: Kontrolle durch Gewöhnung

Der Weg in die Fremdbestimmung beginnt oft schleichend: mit Bequemlichkeit, Gewohnheit und dem Verzicht auf eigene Reflexion in der Echokammer und / oder Filterblase.

Bewahre dir die Fähigkeit, selbst zu hinterfragen, zu suchen
und kritisch zu denken – denn nur so bleibt echte Freiheit erhalten.

  1. Menschen gewöhnen sich daran, den Chatbot zu fragen: „Stimmt das?“
  2. Sie verlernen, selbst zu recherchieren und ihren eigenen Verstand zu nutzen.
  3. Wer die Antworten kontrolliert, kontrolliert das Narrativ – und damit unser Denken.

Bereits bekannt:

  • Elon Musk hat offen zugegeben, dass er immer wieder den Bot auf „Linie“ bringt.
  • Manipulationsmöglichkeiten durch gezielte Inhaltswertbestimmung bei Chatbots
  • Netzwerk: Übergreifende Verbindung Palantir / Thiel – Buddy Tech Bros Netzwerk

 

Hier erfahrt ihr mehr über das Thema:

Hallo Grok, oder sollte ich vielleicht Elon sagen? Die unsichtbare Hand der Narrative: Wie KI-Chatbots unsere Realität formen
https://sascha-wirsching.de/hallo-grok-oder-sollte-ich-vielleicht-elon-sagen-die-unsichtbare-hand-der-narrative-wie-ki-chatbots-unsere-realitaet-formen/

Freiwillige Idiocracy – wie KI, Gier und Kurzvideoplattformen unsere wichtigsten Ressourcen rauben trifft auf: mentale Gesundheit am Limit und was die neue Grundsicherung damit zu tun hat
https://sascha-wirsching.de/freiwillige-idiocracy-wie-ki-und-gier-unsere-wichtigsten-ressourcen-rauben-was-miteinander-menscheln/

 

 

 

Die Illusion der Wahrheit in der politischen Bühne

Warum lügen Politiker in Live-Talkshows so häufig? Weil sie wissen, dass die meisten Menschen längst bequem geworden sind – das ständige „Mästen“ mit Schlagzeilen, Empörung und Ablenkung zeigt Wirkung. Die Zuschauer erwarten keine echte Auseinandersetzung mehr, sondern lassen sich von schnellen Parolen und einfachen Antworten berieseln.

Nachträgliche Faktenchecks auf den Webseiten der Sendungen? Die Verantwortlichen wissen genau, dass diese kaum Beachtung finden. Sie dienen nur noch als symbolischer Akt, um den Anschein von Transparenz zu wahren – ohne echte Konsequenz oder Einfluss auf die öffentliche Meinung derer, die die Sendung gesehen haben.

Die politische Kommunikation ist zur Inszenierung geworden, in der das Ich und das eigene Image wichtiger sind als das Miteinander oder die Suche nach Lösungen und der echten Realität.

Vielleicht wäre es heilsam, der Politik einmal eine Pause von Live-Fernsehen und dem ständigen Internet zu gönnen. Erst wenn der Fokus wieder auf ehrlichem Austausch, maximaler Transparenz und gemeinsamer Verantwortung liegt, statt auf Selbstdarstellung, Selbstbedienung und Manipulation, kann das verloren gegangene Vertrauen und echte Stabilität für eine gerechte und echte Mitte zurückkehren. Politische Inhalte im Internet und TV sind nur noch eine einziger Hort der Manipulation und Desinformation.

Der letzte Wahlkampf und aktuelle Ereignisse zeigen gerade bestens, an welchem Punkt wir aktuell angekommen sind und fühlen sich wie eine Art Endspiel um die Zukunft an.

Team-ICH oder
Team?

 

 

Hier geht es weiter zum letzten Teil

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