Friedrich Merz ist für mich kein Problemlöser, sondern ein Problemverursacher. Er schafft Schwierigkeiten, die uns teuer zu stehen kommen, von seiner eigenen Überforderung ablenken und die Zukunft all jener aufs Spiel setzen, die nicht den richtigen Firmen- oder Familiennamen tragen.
Das ist das typische Spiel abgehängter Egos, was er uns mal wieder mit seinem neuesten, impulsiv gesteuerten Ausrutscher mit dem „Stadtbild“ perfekt beweist. Ignorieren wir den Fakt, dass die Aussage aus dem Protokoll gestrichen wurde und nun jeder aus seinem Kreis wild versucht, es irgendwie mit einer eigenen Interpretation zu retten. Was das beweist? Der Fehler ist bekannt. Jetzt durchleben wir die unterschiedlichsten Verschleierungs- und Ablenkungstaktiken.
Gehen wir rein in den ewigen Kreisverkehr der impulsiven Entgleisungen eines Friedrich Merz. Er hat inzwischen schon echt eine Sammlung davon. Während das alles dokumentiert ist, befindet sich darunter keinerlei Einsicht, Fehlerkultur oder auch nur ansatzweise eine Verbesserung in der Kommunikation. Es ist der typische Fall von: Umgeben von Ja-Sagern im Paradies der kleinen Egos, denen es nur um sich selbst geht.
Die Politik der Unverbindlichkeit
Seine Politik bleibt, genau so wie seine Aussage zum Stadtbild, vage, offen und unverbindlich – wie ein schlechtes Angebot, das mit allen reden will, aber am Ende doch keiner annimmt. Oder das daran scheitert, realistisch umzusetzen, was er einst auch vollmundig halbieren wollte. Sein Werk und seine Kommunikation? Ein Türöffner für das Scheitern, weil es genau das Gegenteil dessen bewirkt, was er mit Worten zu erreichen vorgibt.
Worte asynchron mit den Taten.
Das ist auch ein Problem, was ihn schon lange verfolgt. Seine Impulsivität könnte auch ein Ausdruck seines eigenen Versagens in der Überforderung sein, mit dem er nicht klar kommt.
Das haben wir oft in der „Männerpsychologie“.
Ein Beispiel für ein echtes Problem
Dabei hätte es so viel Potenzial gegeben, offen über die drängenden Probleme der z. B. Jugend zu sprechen. Etwa den Mangel an „dritten Orten“ wie Jugendzentren, die dringend mehr Investitionen bräuchten.
Stattdessen müssen junge Menschen auf die Straße – allein gelassen, ohne Unterstützung, weil in genau diesen Bereichen alles kaputtgespart wurde und zu wenig Unterstützung für junge Menschen da ist. Da fällt es mir nicht schwer zu erwähnen, dass nun auch der Kulturpass Geschichte ist. Eine vergessene Generation. Wo sollen diese Menschen hin? Entweder man hat das reiche Elternhaus oder ist nichts wert? Manchmal habe ich das Gefühl, dass genau das das aktuelle Weltbild und Leitmotiv dieses Kanzlers ist.
Solange die Demografie der noch dominierenden Wählerschaft woanders liegt, wird die Zukunft ignoriert. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass Merz nicht wirklich mitdenkt, geschweige denn die Motivation zeigt, von Anfang an in echten Lösungen zu denken, die sich damit befassen und mehr als nur seinen kleinen Kreis sehen.
Ein Kanzler aus der Zeit gefallen: Von den 90ern ins Heute verirrt
Auch was das Thema Migration angeht, was er vermutlich mit seiner Aussage meinte, haben wir die gleichen Abläufe. Es wird irgendetwas vage und unkonkret in den Kosmos gefeuert und abgewartet, wie reagiert wird – anstatt von Anfang an in der Kommunikation transparent und klar Probleme zu benennen und Lösungen zu präsentieren.
Drogenpolitik, verschiedene Konflikte auf unserem Planeten, Fossile Energien, E-Auto und und und gehören ebenso dazu. Er glänzt immer wieder mit Aussagen, die mich persönlich zweifeln lassen, ob er im Jahr 2025 lebt, oder mit seinem Kopf und Wissen immer noch irgendwo im Jahr 199X herumschwirrt – gepaart mit ein wenig Kommunikation aus dem dunklen Zeitalter. Fokus auf Prävention? Zu weit hergeholt. Es ist ein Trauerspiel.
Mein Fazit bleibt daher: Für mich ist er ein aus der Zeit gefallener Egoist, dem nur sein kleiner Machtkreis am Herzen liegt und alle anderen vollkommen egal sind. Aber um was ging es denn nun wirklich? Konkret? Wir wissen es nicht. Es wirkt so als würde er die Unruhe und sein künstliches Chaos genießen, anstatt im Miteinander mit Einigkeit, Ruhe und Empathie voranzugehen – mit echten und zu Ende gedachten Lösungen in der Tasche, die das große Ganze und nicht nur einen kleinen Kreis voranbringen.
Zwischen Stillstand und Scheinlösungen
Und was bleibt jetzt am Ende? Bloße Unklarheit. Eine Führungspersönlichkeit muss klare Worte finden und Lösungen präsentieren – hier zeigt sich, was wir bekommen haben: Unsicherheit und Stillstand.
Entweder ist die Lösung schon in der Schublade, oder der Status quo wird mit Geld zugeschüttet und das Problem verschleppt. Ich glaube, dass das bisher das Wirken der Regierung Merz sehr gut beschreibt.
Als Kanzler und Dienstleister für die Bevölkerung ist Merz für mich nicht tragbar. Jeden Tag beweist er das aufs Neue, wenn er Täter schützt, spaltende Aussagen wie die mit dem Stadtbild macht und für Unruhe sorgt. Oder einfach mal wieder seine Impulsivität nicht unter Kontrolle hat. Zuhören? Auf Augenhöhe agieren? Menschen abholen?
Gefangen in einem ewigen Kreisverkehr – ohne Einsicht und Willen zur Veränderung. Bis zum nächsten Mal!
Mehr als Altersstarrheit: Ein Fundament aus Täuschung
Manche würden das Altersstarrheit nennen – doch betrachtet man sein Gesamtbild, seit er den Vorsitz der CDU übernommen hat und den Wahlkampf führte, ist es noch düsterer. Wenn das Fundament auf Täuschung, Manipulation und Unehrlichkeit ruht, kann das Ganze nicht gut enden. Merz ist für mich kein Christdemokrat mehr, sondern gemeinsam mit seinem Fraktionsvorsitzenden und den von ihm ernannten (Wohlfühl-) Ministern und Ministerinnen das Symbol für politischen Verfall – und dieser spiegelt sich direkt in unserer aufgeladenen Gesellschaft wider. Wenn Politik wirkt wie ein wildes Ehrenamt…
Solange sich hier nichts grundlegend ändert, wird er viele mit in den Abgrund reißen. Und ehrlich gesagt habe ich wenig Hoffnung, denn er erinnert mich an einen Mini-Trump: aufgeblasen, schwach, geistig erschöpft – aber immer noch zehn Lebensjahre hinter dem wahrscheinlich großen Vorbild zurück. Brüder im Geiste:
Don Quijote gegen die Windmühlen.
… und am Ende könnte man meinen, dass nicht das Stadtbild ein Problem ist, sondern das ein Friedrich Merz und sein Populismus ein Problem für unser Länderbild ist.















